Industrie 4.0 und HR

Mitarbeiter in der Produktion, auch Werker genannt, zählen zur sogenannten Fertigungselite. An manchen Orten Deutschlands schon per Headhunter gesucht, tauchen sie auf der Agenda der HR-Manager selten auf. Ihr Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf der Zielgruppe der Akademiker.Dabei sind die Shopfloor-Beschäftigen das „Herzstück“ der Industrie, von deren Exportleistung die Unternehmen und die deutsche Wirtschaft erheblich profitiert?
Doch für die Verantwortlichen im Personalmanagement ist die Fabrik oft eine fremde Welt. Sie überlassen es den Werkleitern, sowohl Produktionsprozesse zu optimieren, als auch ihr Personal zu führen. Viele Instrumente des Personalmanagements sind in den Fabriken noch nicht angekommen. Mit Ausnahme beispielsweise des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Mit Industrie 4.0 steigt aber die Verantwortung von HR. Wie werden die Mitarbeiter qualifziert für die neuen Aufgaben? Woher kommt der Nachwuchs? Welche HR-Instrumente gehören zwingend auch in die Werkhallen?
…… HR an den Shopfloor: Es wundert also nicht, dass sich die Führungskräfte vor Ort – vom Produktionschef bis zum Werk- oder Gruppenleiter – bei der Lösung ihrer Probleme oft alleingelassen fühlen. Beispielsweise bei Veränderungsprozessen, der Nachfolgeplanung und der Umsetzung der Qualifizierungsbedarfe. Das räumen auch die HR-Manager ein. Mehr als 60 Prozent wissen, dass es Handlungsbedarf gibt, die Mitarbeiter in der
Produktion fit für die Zukunft zu machen. Weiter lesen………