RT ÖV 3_2014

Öffentliche Verwaltungen haben gewaltige Aufgaben zu stemmen: akuten Fachkräftemangel, alterslastige Personalstrukturen, Sparzwänge und Bevölkerungsrückgang. Welche Rolle spielt dabei die Personalfunktion? Wie gelingt es ihr, Personalprozesse zu optimieren? Natürlich lassen sich die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes nicht über einen Kamm scheren. Zu unterschiedlich ist allein schon ihre Größe – angefangen bei großen Bundesbehörden mit 20 000 Mitarbeitern bis zu den 80 Prozent der öffentlichen Einrichtungen mit weniger als 100 Beschäftigten sowie einer Vielzahl öffentlicher Unternehmen unterschiedlicher Größe und Aufgaben. Eine Frage aber müssen sich alle stellen lassen: Hat der Personalbereich den Spielraum und Einfluss, den er braucht? Der Stellenwert des Personalbereichs Eines scheint sicher: „Wo es der Personalabteilung gelingt, ihren Stellenwert gegenüber der Leitung zu erarbeiten, da bekommt sie oft auch Rückenwind“, so die Erfahrung von Dr. Felix Kratz, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Baumgartner & Co. In einigen öffentlichen Organisationen werde zwar eine Transformation des Personalbereichs und eine Anlehnung an das Business Partner-Modell diskutiert. Doch in etlichen Verwaltungen sei Personalarbeit noch auf die reine Administration beschränkt. Drei Varianten der Personalfunktion beobachtet Kratz: ….weiter lesen