Innovationsmanagement und HR 2016

Start-ups mischen mit neuen Ideen herkömmliche Geschäftsmodelle auf. Das zwingt etablierte Unternehmen dazu, selbst in den Kreativmodus umzuschalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wie kann HR die Innovationsfähigkeit fördern?

Die renommierten Auszeichnungen, die jährlich in die Trophäenschränke von innovativen Unternehmen wandern, tragen respekteinflößende Bezeichnungen: „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft“, „Der Deutsche Innovationspreis“, „Innovationspreis Mittelstand“ oder auch „Innovationspreis Deutsche Industrie“. Fast alle Branchen, Bundesländer und etliche Großunternehmen schreiben ebenso spezielle
Innovationswettbewerbe aus, deren Sieger regelmäßig ausgezeichnet werden. Zu Recht, wie das Studium von Jury-Begründungen
zeigt: Hier haben Firmen neue Produkte, Verfahren, Methoden oder Geschäftsmodelle auf den Weg gebracht, von denen die gesamte Wirtschaft über kurz oder lang profitiert, sei es durch Nachahmung, Weiterentwicklung oder den Produktabsatz. Fragt man aber bei den geehrten Topinnovatoren
nach, welchen Anteil das HRManagement am Zustandekommen der Auszeichnung oder an einer innovativen Unternehmenskultur trägt, stößt man überwiegend auf irritiertes Schweigen. HR und Innovationsmanagement? Wo soll die Schnittstelle liegen? Braucht betriebliche Innovation
die Zuarbeit von HR?
An Fachabteilungen delegiert…

Auf Methoden reduziert…