E-Recruiing 2013 Mobile Karrierwelt nicht verschlafen

…. Zwar eröffnet das Internet direktere und kürzere Wege zum Kandidaten, doch E-Recruiting beweist sich als komplizierter Vorgang mit vielen Spielarten, der Personal- und, wo vorhanden, Personalmarketingabteilungen permanent unter Entscheidungsdruck setzt. Der Alltagsgebrauch mobiler Endgeräte packt nochmal einen neuen Stein in das Recruiting-Puzzle. „Recruiting hat sich zu einem Vorgang entwickelt, der ein Komplexitätsmanagement erfordert“, sagt der Geschäftsführer von Absolventa Jobnet Matthias Ernst. Auftraggeber würden erwarten, dass Jobbörsen-Betreiber sie darin unterstützen, ihre Komplexität zu reduzieren und „ihren Job einfacher zu machen“. Doch nicht alles können die Dienstleister richten. Auf Grund der Vielschichtigkeit des Recruiting müssen Unternehmen ihre internen Prozesse auch anders aufstellen, sagt Frank Hassler, Senior Vice President von Xing: „Die Personalabteilungen der Unternehmen benötigen Mitarbeiter mit neuen Kompetenzen und sie brauchen Prozesse, die auf die neuen Herausforderungen in der Personalbeschaffung ausgelegt sind.“
Besonders deutlich wird das beim Active Sourcing: Hier kommen Personalabteilungen mit den vorhandenen Kompetenzen nicht aus.Die qualifizierte Anspra-
che der sogenannten Profilträger funktioniert nicht frei nach dem Motto: „Heute rufen wir mal einen Kandidaten an.“ Im angelsächsischen Raum haben Unternehmen längst die Position des Active Sourcer mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt, dessen ausschließliche Aufgabe es ist, über Netzwerke, Datenbanken und so weiter potenzielle Kandidaten zu identifizieren und anzusprechen. Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed, …weiter lesen