PW SH 10_2013 Arbeitsrecht_rt

“Wir vermissen Urteile, die in der Praxis umsetzbar sind, und ein vernünftiges Handeln zulassen“ – so der Tenor der Spezialisten
für Arbeitsrecht zu manchen Entscheidungen der nationalen Arbeitsgerichte und des EuGH. Zwar wünschen sie sich mehr Aktivitäten des Gesetzgebers, aber dabei „solle er die Kirche im Dorf lassen“. Denn wenn er handelt, fehle ihm oft der Weitblick, so die Experten. Ein klassisches Beispiel: Der Bundestag hat eine Änderung des Arbeitsschutzgesetzes verabschiedet, nach der auch psychische Belastungsfaktoren bei der Arbeit im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu erfassen sind. Auch Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind künftig nicht mehr von der Pflicht zur Dokumentation…….