Arbeitsrecht Zurück in die Steinzeit

…. Fern von jeder Polemik hat die wohl bewusst unpräzise Vorlage Folgen: Es fehlt eine klare Entscheidung des
Gesetzgebers, was er unter 8,50 Euro Mindestlohn versteht. Umfasst dieser etwa auch Zuschläge, leistungsbezogene Vergütungen,
Sonderzahlungen oder Sachleistungen ? „Der Gesetzgeber lässt alles offen laufen, greift damit auch in die Flexibilisierung der Vergütungssysteme,
Arbeitszeitsysteme und variablen Provisionssysteme ein“, urteilt Marc André Gimmy. Dies sei „unerträglich, wenn gleichzeitig die ordnungsgemäße
Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen, die ja von der Entgelthöhe abhängt, strafbewehrt ist“. Eine falsche Mindestlohnberechnung könne zu einer
Haftung des Geschäftsführers führen. Das MiLoG sei an vielen Stellen nicht…….